Baby Erstausstattung für die Küche

Nun ist es also bald so weit, dein kleiner Nachzögling kommt in kürze auf die Welt. Du freust dich sicher schon riesig auf deinen kleinen Schatz, jedoch ist bis dahin noch eine Menge zu tun um sich auf die Ankunft deines Baby’s vorzubereiten. Jetzt wird es Zeit, dass du dir als werdende Mama die erste Grundausstattung für die Küche zulegst (siehe auch Baby Erstausstattung Sets bei Amazon). Denn sobald deine Muttermilch nicht mehr ausreicht, wird dein kleines Würmchen zunehmend unruhiger und die Schlafphasen werden kürzer. Das bedeutet, dass dein kleiner Liebling nicht mehr ausreichend satt wird und solltest an dieser Stelle mit dem Zufüttern deines Baby’s beginnen.

Allerdings solltest du darauf achten die richtigen „Werkzeuge“ zu haben da besonders Babygaumen sehr anspruchsvoll und empfindlich sind.

Firmen wie NUK oder Avent bieten dir eine Große Auswahl an Fläschchen und Zubehör. Deinem Baby fehlen in den ersten Monaten die benötigten Abwehrstoffe. In dieser Zeit ist es wichtig die Fläschchen und Sauger vor Keimen und Bakterien zu schützen, die bei deinem Baby Bauchschmerzen, Koliken oder andere schmerzhafte Krankheiten hervorrufen können. Infektionen im frühen Kindesalter können Spätfolgen für die kleinen Würmchen haben. Darum ist es wichtig das Baby vor möglichen Krankheiten bereits im Vorfeld zu schützen. Mit dem Sterilisator Avent kannst du Infektionen vorbeugen. Er bietet viel Platz für normale oder Breithalsfläschchen und wird mit einem Einsatz für Kleinteile, wie zum Beispiel Schnuller oder Sauger sowie einem Körbchen oder einem Greifer, zum leichten herausnehmen der heißen Gläschen und Flaschen geliefert.

Im übrigen kann dieser Einsatz auch zu einem praktischen Spülmaschinenkorb zusammengesteckt und somit umfunktioniert werden. Alternativ hierzu kann auch ein Vaporisator verwendet werden und wäre ebenfalls zu empfehlen. Die Geräte unterscheiden sich dorthin gehend, dass der Sterilisator Avent tatsächlich nur sterilisiert wohingegen du den Vaporisator auch zum schonenden garen von Obst oder Gemüse verwenden kannst.

Natürlich darf auch der praktische Babykostwärmer NUK (Babykostwärmer Thermo Rapid) nicht fehlen. Er ist in jedem jungen Familienhaushalt ein unabdingbarer Helfer. Ob Milch, Brei oder Fertignahrung aus dem Gläschen, der Babykostwärmer NUK ist passend für alle gängigen Fläschchen und Gläser und bringt somit alles in nur wenigen Minuten auf eine optimale Temperatur für deinen kleinen Feinschmecker.
Durch die sehr gute Produktentwicklung von NUK ist dieses Gerät unglaublich platzsparend und sehr leicht zu bedienen. Dank einem im Handel erhältlichen Adapter für das Auto, kann dieser auch auf Reisen eine große Hilfe sein.

Nach dem Erreichen der erwünschten Temperatur wechselt und schaltet sich der Babykostwärmer NUK automatisch in die Warmhalteposition über. Also keine Angst, wenn es beim wickeln mal ein wenig länger dauert. Die Leckereien für dein Baby bleiben auf diese Art und Weise immer perfekt temperiert.

Beikost – Nach dem ersten Monat?

1 Monat später – Getreidebrei einführen, entsprechende Menge Wasser + Getreideflocken

  • mit Reisflocken beginnen (sind am wenigsten allergieauslösend), später Hirseflocken (haben viel Eisen)
  • aber der zweiten Woche Obst hinzufügen, Apfel oder Birne sind gut (mit wenig Wasser dünsten und pürieren oder Gläschen); nicht mit Bananen beginnen, sind zu süß (sollte Ihr Baby den Reisflockenbrei zu Beginn verweigern, versuchen sie den Brei mit wenig Apfel oder Birne anzumachen)
  • Empfehlung ist ein Vollmilch-Getreide-Brei, solange man stillt braucht das Kind keine zusätzliche Vollmilch – im ersten Lebensjahr keine reine Kuhmilch geben
  • besser ist Getreide-Obst-Brei Rezept: 100ml Wasser, 20g Getreideflocken, 50-100g Obst, 1TL Öl
  • ab ca. 9. Lebensmonat Getreidemilchbrei mit Milchpulver anrühren

Achten sie, wenn Sie fertige Getreidebrei kaufen, auf die Zusammensetzung der Breie, gemeint ist damit die Zuckermenge, sie ist nicht unerheblich

ab ca. 10.Lebensmonat

  • kann das Kind langsam mitessen, z.B. ein Stk. Apfel oder Birne
  • Vorsicht Laugenbrezel – zu salzig
  • Kinderkekse enthalten meist zu viel Zucker
  • Kinder nicht rumlaufen lassen mit dem Essen

Bewusst essen lassen – Essen passiert nicht nebenbei

Beikost – Wie fange ich an?

  • wir setzen uns das Kind auf den Schoß bzw. in seinen Kinderstuhl (im Kinderstuhl kann ich die Reaktion des Babys besser sehen)
  • Silikonlöffel verwenden, haselnussgroße Portionen auf den Löffel tun
  • wenn das Kind würgt oder das Essen verweigert (Mund bleibt zu, dreht den Kopf weg) – abbrechen und in ein paar Tagen wieder probieren – niemals das Kind zum Essen zwingen (kann Grundlage sein für spätere Essstörungen)
  • das Baby braucht so viel zu essen, wie es möchte
  • höchstens ein neues Nahrungsmittel pro Woche einführen (damit man Unverträglichkeiten ausschließen kann)
  • wir beginnen mit einer kleinen Menge einer milden Gemüsesorte, z.B. Pastinake und Kürbis (die beliebte und oft „empfohlende“ Karotte macht bei einigen Babys Verstopfung, steht im Verdacht Allergien zu begünstigen)
  • schrittweise steigern, z.B. am ersten Tag 2-3 Löffel, am zweiten Tag 3-4 Löffel usw.
  1. Woche z.B. Pastinake mit steigender Löffelzahl pro Tag
  2. Woche Pastinake + Kartoffel
  3. Woche Pastinake + Kartoffel + Fleisch dazu – 3-4 mal pro Woche 20-30g Fleisch (helles Fleisch verwenden, z.B. Pute, Hühnchen, Kalb; Fleisch dünsten, pürieren, etwas Obstsaft dazu, damit Eisen besser verwendet werden kann) – Fleischzubereitung gibt es auch schon fertig im Gläschen

Wichtig: Beikost & Stillen

Nach der Mahlzeit noch stillen, Hauptkalorien kommen anfangs noch von der Muttermilch bzw. um den Flüssigkeitsbedarf zu decken

  • eine Mahlzeit ist ca. 150g, dann muss nicht mehr gestillt werden (jetzt dem Baby zusätzlich Wasser zum Trinken anbieten)
  • in jedes Gläschen etwas Öl geben (z.B. Rapsöl oder Maiskeimöl) – Vitamin A kann besser aufgenommen werden; mehr Kalorien auf 200g Gemüse ca. 8-10g Öl
  • pro Monat sollte höchstens eine Stillmahlzeit durch Beikost ersetzt werden

Baby Beikost selber zubereiten

200g Gemüse mit wenig Wasser dünsten und pürieren (kann auch eingefroren werden, z.B. in Eiswürfelbehälter – entspricht ca. 20g; Öl erst nach dem Auftauen hinzufügen)
Bewusst essen lassen – Essen passiert nicht nebenbei!